Laufende Kosten nach dem Launch: Was App & Website wirklich weiter kosten
Die Entwicklungskosten sind meist gut kalkuliert — die laufenden Kosten danach werden dagegen oft vergessen. Hier die realistischen Posten, die nach dem Launch weiterlaufen.
20. Juli 2026 · 2 Min. Lesezeit
Warum laufende Kosten oft unterschätzt werden
Beim Planen eines Projekts steht meist eine Zahl im Fokus: der Preis für die Entwicklung. Was danach an laufenden Kosten anfällt, wird dabei häufig übersehen — und sorgt später für böse Überraschungen.
Dabei ist das kein Kleingedrucktes, sondern einfach die Natur der Sache: Eine App oder Website ist kein einmaliges Projekt, sondern ein Produkt, das läuft, gehostet wird und mit der Zeit gepflegt werden muss.
Hosting & Infrastruktur
Eine Website braucht Hosting, eine App mit Backend zusätzlich eine Datenbank und Serverkapazität für Nutzerkonten und Daten. Für kleine bis mittlere Projekte bewegen sich diese Kosten meist im Bereich von 0 bis 20 € im Monat — bei wachsendem Nutzeraufkommen steigt das mit.
Domain und SSL-Zertifikat kommen dazu: eine Domain kostet meist 10–20 € im Jahr, ein Zertifikat ist bei modernen Hosting-Lösungen in der Regel bereits inklusive.
App Store & Play Store Gebühren
Für iOS-Apps ist die Apple-Developer-Mitgliedschaft mit 99 $ pro Jahr Pflicht, unabhängig davon, ob die App kostenlos oder kostenpflichtig ist. Für Android fällt bei Google Play nur eine einmalige Gebühr von 25 $ an.
Wer In-App-Käufe oder Abos anbietet, sollte zusätzlich die Provisionen von Apple und Google einplanen (meist 15–30 % vom Umsatz), auch wenn das keine feste monatliche Kostenposition, sondern ein Anteil vom Erlös ist.
Wartung, Updates & Bugfixes
iOS und Android bringen regelmäßig neue Betriebssystem-Versionen heraus, auf die eine App reagieren muss — sonst drohen Darstellungsfehler oder im schlimmsten Fall eine Ablehnung im Store. Auch Websites brauchen gelegentlich Pflege: Abhängigkeiten aktualisieren, Sicherheitslücken schließen, kleine Anpassungen umsetzen.
Realistisch sollte man für ein aktiv genutztes Produkt ein kleines monatliches oder quartalsweises Wartungsbudget einplanen, statt Wartung als „mach ich, wenn was kaputt ist“ zu behandeln — das rächt sich meist zum ungünstigsten Zeitpunkt.
Drittanbieter: Zahlungen, Analytics, E-Mail
Zahlungsdienstleister wie Stripe berechnen meist eine Transaktionsgebühr (üblich sind rund 1,5–2,9 % pro Zahlung), E-Mail-Versanddienste und Analytics-Tools haben oft ein kostenloses Kontingent und werden erst bei größerem Volumen kostenpflichtig.
Diese Kosten skalieren mit dem Erfolg des Produkts — mehr Nutzer, mehr Transaktionen, mehr Kosten. Das ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, sollte aber von Anfang an mit eingeplant sein.
Realistische Monatsbudgets
Für eine einfache Unternehmenswebsite ohne Backend reichen oft wenige Euro im Monat für Hosting und Domain. Für eine App mit Nutzerkonten und Backend sind 20–50 € im Monat an Infrastrukturkosten ein realistischer Startpunkt, dazu kommen anteilig Wartung und die jährliche Apple-Gebühr.
Bei Schaper Labs ist das für die digitale Stempelkarte fest eingepreist: 5 € im Monat für Hosting, Zertifikat und Updates sind bereits im Preis enthalten — keine versteckten Zusatzkosten nach dem Start.
Transparente Preise, auch danach
Ich kalkuliere laufende Kosten von Anfang an mit ein — keine versteckten Überraschungen nach dem Launch.
Unverbindlich anfragen →Häufige Fragen
Was kostet eine App im Monat, wenn sie einmal läuft?
Für Infrastruktur und Backend realistisch 20–50 € im Monat, dazu die jährliche Apple-Developer-Gebühr von 99 $ und ein Wartungsbudget für Updates.
Kostet eine einfache Website laufend etwas?
Meist nur Domain und ggf. Hosting — oft im niedrigen einstelligen bis zweistelligen Euro-Bereich pro Monat.
Warum sollte ich ein Wartungsbudget einplanen?
Weil Betriebssysteme, Abhängigkeiten und Sicherheitsanforderungen sich ständig weiterentwickeln — ohne Pflege veraltet ein digitales Produkt schneller, als die meisten erwarten.
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